Donnerstag, 7. Mai 2009

Kitsch und Neufundländerbabies

Kitsch, las ich mal irgendwo, sei eine Darstellung der Welt, die ihre Zerissenheit und Traurigkeit leugnet. Manchmal ist es Leugnung, die unsere Seele braucht, oder Träumen, mit fest zugepressten Augen. Verkehrt ist das nicht, so lange man irgendwann wieder aufwacht.
Ich vergesse alles, was man Realität nennen könnte, und schau mir dieses Video an. Es macht mein Herz immer aufs Neue lächeln. Überall zugeben würde ich das deshalb aber noch lange nicht. Es gibt Gegenden, da spricht man eher darüber, dass der Kontakt mit Welpen im menschlichen Körper Oxytozin freisetzt, einen Botenstoff, der für Vertrauen und Wohlgefühl zuständig ist. Aber das scheint mir nicht mehr zu sagen als jeder in diesem Video sehen kann.

2 Kommentare:

BamBams Frauchen hat gesagt…

Let them be little.
Ja, da kann ich nun gar nicht mitreden, denn ich hab tatsächlich noch niemals einen Welpen im Arm gehabt.

ABÄR: Egal ob Batzi, Banjo - die beiden alten Bollerköppe - oder mein graues Riesenbaby: Die Gefühle waren und sind die gleichen. Irgendwie sind sie immer "klein". Wenn sie mich angucken, wenn sie mir Küsschen geben, wenn sie liegen und schlafen. Sie rühren einen immer an, egal wie groß oder wie alt sie sind.

Ich bin ganz sicher, dass gerade du mit Habca mir das feste nickend bestätigen wirst.

Ich knuddel dich!
BamBams Frauchen

Emils Frauchen hat gesagt…

Es gibt für mich nichts Schöneres als in einer Wurfkiste voller Welpen zu sitzen und deren Geruch zu inhalieren. Welpengeruch ist so einzigartig und unverwechselbar. Emil sieht es außerdem genauso, bei ihm werden beim Inhalieren wohl die gleichen "Glücklichmacher" ausgeschüttet, so süchtig, wie der nach Welpen ist.
LG BB